Therapie der Schizophrenie
Psychoedukation erreicht zu wenige
Die Bedeutung der Psychoedukation für die Therapie der Schizophrenie, aber auch der affektiven Erkrankungen, ist bekannt und in Leitlinien integriert. Doch im Alltag wird sie noch viel zu wenig umgesetzt, wie eine Untersuchung in Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigt.
Neue Skala untermauert Verdacht
Chronischer Schmerz wird möglicherweise internalisiert und in die Objektbeziehungen des Betroffenen integriert. Auf diese Weise könnte er eine einhergehende Depression beeinflussen. Diese Hypothese untersuchten Autoren aus Israel.
Diagnose
Von den Menschen, bei denen im Bundes-Gesundheitssurvey 1998 eine Angsterkrankung diagnostiziert worden war, hat nur die Hälfte professionelle Hilfe in Anspruch genommen. Daher müssen sowohl die Erkennensraten als auch die Verzahnung zwischen Hausärzten und spezialisierten Einrichtungen verbessert werden.
Therapie
In der deutschen S3- und Nationalen Versorgungsleitlinie aus dem Jahr 2009 wurde nach langer Diskussion die Empfehlung der aktuellen Leitlinie des National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) zur Depression übernommen, dass bei leichten depressiven Episoden zunächst vor allem beim Hausarzt eine aktiv-abwartende Begleitung erfolgen kann.
Diagnose
Bei der Schizophrenie sind Wahrnehmung, Denken, Ich-Funktionen, Affekt, Antrieb und Psychomotorik auf charakteristische Weise gestört. Typisch sind episodisch auftretende akute psychotische Zustände sowie chronische Beeinträchtigungen durch Positivsymptome wie Wahn und Halluzinationen und/oder Negativsymptome.
Die Anzahl der Menschen mit Demenz in Deutschland wird derzeit auf etwa eine Million geschätzt. Aufgrund der demografischen Entwicklung wird in 20 Jahren mit einer Verdoppelung der Prävalenz gerechnet. Aktuell erkranken zirka 250.000 Menschen in Deutschland jährlich neu an Demenz, wobei je nach Untersuchung etwa 50 bis 70% von einer Alzheimer-Krankheit und 15 bis 25% von einer vaskulären Demenz betroffen sind.
GKV-Versorgungsstrukturgesetz
Wo geht die Reise hin?
Seit Januar ist das Versorgungsstrukturgesetz in Kraft – und eröffnet Vertragsärzten in der Tat einige neue Möglichkeiten. Es birgt gerade für Fachärzte aber auch die ein oder andere Gefahr.